[>>]

Dienstag, 10. Mai 2005

Gross Pinnow - Nadelalarm

Nun hab ich heute schon über meine zünftig vollgelagerte Wohnung gejammert. Aber nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Groß Pinnow war prima, und den zarten Geruch nach Holzrauch, der durch meine Wohnung zieht, sollte man auf Flaschen ziehen - aaaah, ist das schön!

(Wollte nur mal mosern wegen der Handwerker und so...)

Aber es gibt auch zu berichten, dass sich in Groß Pinnow nette Menschen fanden, die das Nadelbinden gezeigt kriegen wollten und auch bekamen. Eine Hochmittelalter-Frau aus Berlin udn eine Weiß-noch-nicht-genau-welches-Mittelalter-Frau aus Hamburg. Und dann setzte sich auch noch Borre dazu und säumte seine Decke (nein, es war nicht die des Schweigens). Das Ganze sieht dann so aus:

Nadelbinden in Groß Pinnow

Du weißt, dass du eine Reenactress bist, wenn...

...du nach dem Lager nur noch 20 Prozent deiner Wohnung benutzen kannst.
(Ich finde auch noch den Link zu der einschlägigen SCA-Liste ähnlichen Titels, bei der sich allerdings für mich zu viel aufs Kämpfen bezieht).

Nach Groß Pinnow sieht meine Wohnung folgendermaßen aus:
  • Flur: Säuberlich zum Trocknen aufgestapeltes Zeltgestänge
  • Küche: Kisten mit Lebensmitteln und Geschirr, Dreibein, Feuerschale, Kessel, Axt, Kaminholz...
  • Schlafzimmer und Balkon: Lüftende Wolldecken, Felle, Schlafsäcke, Kleidungsstücke
  • Wohnzimmer: Zum Trocknen ausgebreitete Zeltplane, etwa 6 x 4 m (und das sind mehr qm als mein Wohnzimmer abzüglich Möbelstellplatz an Freifläche hat).
Sehr feucht ist das alles nicht mehr, erlaubte uns doch Groß Pinnow freundlicherweise trockenes Abbauen und Einpacken. Aber ich schaff es gar nicht, auf die Schnelle für all diese Dinge feste Stauplätze zu finden. Geschweige denn, das Zelt alleine zusammenzufalten.

Wäre an sich alles nicht so schlimm, wenn meine Wohngenossenschaft sich nicht just jetzt entschlossen hätte, unsere Fensterrahmen von außen frisch kitten und streichen sowie die Balkone neu verputzen und streichen zu lassen und es wie üblich nicht für nötig hält, den Bewohnern hierfür genaue Termine mitzuteilen. Besonders ärgerlich ist das für allein wohnende Vollzeitbeschäftigte wie mich. Die Handwerker turnen schon im Haus rum, aber keiner konnte mir sagen, wann ich dran bin.
Vermutlich wird also an einem der nächsten Tage gegen 7:15 Uhr morgens ein Handwerker bei mir schellen und Zugang zu meinen Fenstern und meinem Balkon fordern. Zu meinen Fenstern! Wie soll ich da bitte derzeit hinkommen? Womöglich noch Arbeits- und Freifläche vor den Fenstern schaffen, damit bei geöffnetem Fenster gearbeitet werden kann? *inirresgelächterausbrech*

Meine lebende Geschichte

living history for beginners

Willkommen bei lunula

Du bist nicht angemeldet.

Suche bei lunula

 

Geschichte und Leben

Ich denke mal, das Problem...
Ich denke mal, das Problem ist einfach, dass Mode zu...
Maike/eule99 (Gast) - 21. Sep, 10:45
Harr
Harrhar, prächtig pöhser Wikinger-Norweger...
borre - 13. Sep, 07:45
Argh, Haarpracht meinte...
Argh, Haarpracht meinte ich... tysk
Noch böser als vorher (Gast) - 13. Sep, 01:49
Also diese Harrpracht...
Also diese Harrpracht sieht man auch öfters in...
Böser Norweger (Gast) - 13. Sep, 01:48
ach, und @Beate: Die...
ach, und @Beate: Die Gibson-Girl-Variante hab ich auch...
lunula - 14. Aug, 13:57

Frühgeschichte

Online seit 2044 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Sep, 10:45

Zähler

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB